10 Jahre Tagestreff – und wir haben ordentlich gefeiert!
Am 08. Mai war es soweit – der Tagestreff ist 10 Jahre alt geworden.
Los ging damals alles in Birkenhard. Dass wir heute auch in Schemmerhofen, Hochdorf und Oggelsbeuren anzutreffen sind, zeigt, wie wichtig ein solcher Ort der Gemeinschaft und Begegnungen ist. Wenn man zurückschaut, ist in diesen zehn Jahren ganz schön viel passiert.
Wir haben diesen Tag gebührend mit unseren Gästen gefeiert. Bei Kaffee und Kuchen und natürlich auch mit einem Gläschen Sekt zum Anstoßen. Mit einem selbst gedichteten Geburtstagsständchen haben wir den Tagestreff hochleben lassen – eine kleine Zeitreise durch die letzten 10 Jahre mit viel Spaß und Erinnerungen.
Und weil ein runder Geburtstag nicht nach dem Kaffee endet, hat unser Team noch weit in den Abend gefeiert. Lustig war´s!
Maibaumzeit im Tagestreff
Der Mai ist gekommen – und mit ihm eine schöne Tradition, die wir auch in diesem Jahr an all unseren Standorten gemeinsam gefeiert haben: das Aufstellen unserer Maibäume.
Mit viel Freude und Engagement wurden die Bäume im Vorfeld festlich geschmückt. Besonders berührend waren die bunten Bänder, die unsere Gäste im Vorfeld gestaltet haben. Jedes Band trägt persönliche Wünsche, Gedanken und kleine Botschaften – ein farbenfrohes Symbol für Hoffnung, Gemeinschaft und Lebensfreude.
Das Aufstellen bei Bilderbuch-Wetter wurde begleitet von fröhlichen und stimmungsvollen Frühlingsliedern. Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht fehlen: Mit einem Glas erfrischender Maibowle wurde gemeinsam auf den Frühling angestoßen.
Wir danken allen Beteiligten für diesen schönen Tag und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Momente!



Ein tierisches Vergnügen
Die Gäste des Tagestreff Hochdorf haben einen besonderen Ausflug erlebt: Es ging nach Eberhardzell auf den Alpakahof der Familie Schupp.
Schon beim Ankommen war die Neugier groß. Die Alpakas kamen ruhig näher, ließen sich streicheln und sorgten schnell für eine entspannte Stimmung. Viele unserer Gäste haben die Begegnung sichtlich genossen. Die Tiere strahlten eine Ruhe aus, die sich ganz von selbst übertrug. Es wurde gelächelt, gestaunt und die Zeit genossen.
Neben den Alpakas gab es noch mehr Tiere zu entdecken. Vor allem die Landschildkröten hatten es unseren Gästen angetan. Beim Beobachten, füttern und streicheln verging die Zeit wie im Fluge und wir bestiegen unsere Busse zurück nach Hochdorf mit vielen Eindrücken und dem Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben.
„Ich werde Chefin!“ – Girls’Day 2026 an der Mühlbachschule Schemmerhofen
Wie fühlt es sich an, Chefin zu sein?
Kann ich das überhaupt?
Und passt Familie später überhaupt zu Verantwortung und Führung?
Mit genau diesen Fragen startete unser Workshop „Ich werde Chefin!“ im Rahmen des bundesweiten Girls’Day 2026, initiiert von der IHK Ulm.
24 Schülerinnen der Mühlbachschule Schemmerhofen verbrachten gemeinsam einen Vormittag voller Ideen, Austausch und neuer Perspektiven.
Zu Beginn stellte Geschäftsführerin Marie Winter eine einfache Frage:
„Wer von euch kann sich vorstellen, später einmal Chefin zu werden?“
Sieben Hände gingen zaghaft nach oben.
Im Workshop ging es anschließend nicht um perfekte Lebensläufe oder klassische Karrierewege – sondern vor allem um die Mädchen selbst:
Welche Stärken habe ich?
Was kann ich besonders gut?
Wie gehe ich mit Unsicherheiten um?
Und wie kann man seinen eigenen Weg finden?
Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Menschenkenntnis und Persönlichkeit. Gemeinsam beschäftigten sich die Schülerinnen mit unterschiedlichen Stärken, Kommunikationstypen und der Frage, warum jeder Mensch anders denkt, fühlt und handelt. Ziel war nicht, Menschen „in Schubladen zu stecken“, sondern die eigenen Fähigkeiten besser kennenzulernen und wertzuschätzen.
Im zweiten Teil wurde es kreativ:
Mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz entwickelten die Mädchen eigene, fiktive Unternehmen – passend zu ihren persönlichen Interessen und Talenten. Dabei entstanden viele spannende Ideen: von kreativen Konzepten bis hin zu sozialen und nachhaltigen Geschäftsmodellen.
Marie Winter erzählte außerdem offen von ihrem eigenen Weg als Unternehmerin – inklusive Unsicherheiten, Ängsten und Herausforderungen. Besonders wichtig war ihr dabei die Botschaft:
„Man muss nicht perfekt sein, um Verantwortung zu übernehmen. Man darf seinen eigenen Weg finden – und Familie und Beruf können vereinbar sein.“
Am Ende des Workshops stellte sie die Eingangsfrage noch einmal:
„Wer könnte sich vorstellen, später einmal Chefin zu werden?“
Diesmal gingen 19 Hände selbstbewusst nach oben.
Ein Moment, der zeigt, wie wichtig Vorbilder, Ermutigung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sind.




Kozertabend mit Monotape – ein ganz besonderes Team-Event
Unser Jubiläumsjahr – 10 Jahre Tagestreff – lassen wir nicht einfach so an uns vorbeiziehen – wir feiern gemeinsam! Am Sonntag, 19. April 2026, war es so weit: Unser Team war im Rahmen des Landesjazzfestivals zu Gast im Schützenkeller Biberach. Ein Abend, der noch lange nachklingen wird.
Auf dem Programm stand das Konzert von monotape. Die Independent Soul Band steht für handgemachte Musik und verbindet den Sound der 70er Jahre mit dem Klang von heute. Ein tolles, unvergessliches Musikerlebnis! Insbesondere als Sponsor dieses besonderen Konzertabends war es uns eine Freude, Teil des Festivals zu sein.
Für uns war es jedoch mehr als gute Musik. Es war miteinander erlebte Zeit, die uns als Team weiter verbindet, auch über den Arbeitsalltag hinaus.
Auflösung unseres Aprilscherzes – und vielleicht ein Blick in die Zukunft
Vielleicht hat sich der ein oder andere beim Lesen unseres letzten Beitrags schon gewundert. Die beschriebene „Verlagerung von Unterricht in den Tagestreff“ war natürlich ein Aprilscherz.
Ganz unrealistisch ist die Idee jedoch nicht:
Schon heute arbeiten wir immer wieder mit Schulen zusammen und erleben dabei, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen ist.
Unsere Gäste bringen Lebenserfahrung, Ruhe und Wissen mit –
Kinder und Jugendliche dagegen Neugier, Energie und neue Perspektiven.
Genau in dieser Begegnung entsteht etwas Besonderes:
gegenseitiges Verständnis, Freude und oft auch überraschend tiefe Verbindungen.
Eine regelmäßige, noch engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Tagespflege?
Warum eigentlich nicht 😉
Wir nehmen die Idee auf jeden Fall mit –
vielleicht wird aus dem Aprilscherz ja irgendwann ein echtes Zukunftsprojekt.
Herzliche Grüße
Euer Tagestreff-Team

Generationen im Austausch: Neue Zusammenarbeit im Ort
Aufgrund des aktuellen Lehrermangels an der örtlichen Schule entstehen derzeit an vielen Stellen neue, kreative Lösungen. Auch wir im Tagestreff haben diesen Impuls aufgegriffen und ein kleines Pilotprojekt gestartet.
Künftig unterstützen wir stundenweise bei der Betreuung einzelner Schülerinnen und Schüler – direkt im Alltag unserer Einrichtung.
In dieser Woche durften wir bereits die ersten beiden Kinder bei uns begrüßen. Sie wurden herzlich aufgenommen und waren vom ersten Moment an mitten im Geschehen. Gemeinsam wurde geplant, geschrieben, gestaltet und viel gelacht.
Besonders schön war zu beobachten, wie sich ganz selbstverständlich Verbindungen zwischen den Generationen entwickelt haben. Einige unserer Gäste, die früher selbst als Lehrerinnen tätig waren, sind spontan in ihre alte Rolle geschlüpft und haben mit großer Freude unterstützt. Mit viel Geduld, Erfahrung und einem feinen Gespür für die Kinder entstand eine ganz besondere Lernatmosphäre.
Neben schulischen Inhalten wurde vor allem eines deutlich:
Der Austausch zwischen Jung und Alt ist für beide Seiten eine echte Bereicherung. Während die Kinder von der Lebenserfahrung und Ruhe unserer Gäste profitieren, bringen sie selbst neue Energie, Neugier und frische Impulse mit in den Tagestreff.
Wir freuen uns sehr über diese besondere Form der Begegnung und sind gespannt, wie sich dieses kleine Projekt weiterentwickeln wird.

Ein Vormittag auf dem Biberacher Wochenmarkt…
… das gehört für viele einfach dazu. Für unsere Gäste war es genau das: ein Stück Alltag, ein Stück Leben mitten in der Stadt.
Gemeinsam ging es über den Markt. Es wurde geschaut, verglichen, erzählt. Hier ein kurzer Plausch am Stand, dort ein Griff zu frischem Obst oder knackigem Gemüse. Ganz nebenbei landeten die Zutaten für das gemeinsame Mittagessen in den Taschen.
Zurück im Tagestreff wurde aus den Einkäufen ein herrlicher Eintopf. Beim Schneiden, Rühren und Abschmecken waren viele Hände beteiligt. Es wurde zusammen gearbeitet, gelacht und probiert.
Besonders schön war an diesem Tag die Begleitung von zwei Schülern des Pestalozzi-Gymnasiums, die im Rahmen ihres Sozialpraktikums diese Woche bei uns sind. Sie waren mittendrin, haben unterstützt, zugehört und erlebt, wie viel in solchen gemeinsamen Stunden steckt.
So entstehen bei uns oft die besten Momente: aus einfachen Dingen, die gemeinsam erlebt werden.
Frühling lässt sein blaues Band…
Wir genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen. Nach den grauen Wintertagen zieht es uns wieder nach draußen. Die Luft riecht anders, Vögel sind zu hören und in den Gärten zeigen sich die ersten Farbtupfer.
Der Frühling bringt Bewegung in unseren Alltag. Kleine Spaziergänge rund um unsere Standorte gehören jetzt wieder dazu, ebenso wie Ausflüge in der Umgebung. Manchmal ist es auch einfach nur ein Platz auf der Terrasse, ein paar Minuten in der Sonne, ein Gespräch an der frischen Luft.
Und wenn es ums Bepflanzen geht, sind wir natürlich auch unterwegs. Im Baumarkt oder in der Gärtnerei schauen wir gemeinsam nach Frühlingsblumen. Primeln, Narzissen und andere Frühblüher finden ihren Weg in unsere Körbe. Zurück im Tagestreff werden Töpfe bepflanzt, Blumen arrangiert und neue Farbtupfer für Terrasse und Eingangsbereich geschaffen.
Auch drinnen hält der Frühling Einzug. Es wird gebastelt, geschnitten und geklebt. Frühlings- und Osterdekoration entsteht, die nach und nach unsere Räume schmückt. Dabei kommen viele Erinnerungen auf. Gespräche über frühere Osterfeste, über den eigenen Garten oder darüber, welche Blumen früher vor dem Haus oder auf dem Balkon standen.
So fühlt sich der Frühling im Tagestreff an: viel Licht, frische Luft, gemeinsames Tun – und viele kleine Momente, die einfach guttun.
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